Selbstsperre - so funktioniert's!

Als zentrale Maßnahme zum Spielerschutz ist LOTTO Bayern an ein übergreifendes Sperrsystem für Glücksspiele mit erhöhtem Gefährdungspotential angeschlossen. Demnach können sich Spielteilnehmer auf eigenen Wunsch jederzeit selbst sperren lassen (Selbstsperre). Als Folge dieser Spielersperre ist es nicht mehr gestattet, am Spielbetrieb der deutschen Spielbanken (§ 20 GlüStV), an Sportwetten (§21 Abs. 5 GlüStV; z.B. ODDSET und TOTO) und an Lotterien mit besonderem Gefährdungspotential (§ 22 Abs. 2 GlüStV; z.B. KENO und plus5) teilzunehmen. Neben allen staatlichen Lotteriegesellschaften des Deutschen LOTTO- und TOTO-Blocks sind an diesem Sperrsystem auch die deutschen Spielbanken beteiligt.

Fremdsperre - wie gehe ich vor?

Darüber hinaus gibt es zum Beispiel für Familienangehörige eines Spielteilnehmers, dessen Spielverhalten problematisch erscheint, die Möglichkeit zur Fremdsperre durch LOTTO Bayern. Ein problematisches Spielverhalten kann insbesondere dann vorliegen, wenn der Spielteilnehmer aufgrund seiner Beteiligung am Glücksspiel seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommt oder Spieleinsätze riskiert, die in keinem Verhältnis zum Vermögen desjenigen stehen. Die Auswirkungen der Fremdsperre sind für den Betroffenen dieselben wie bei der schon beschriebenen Selbstsperre.

Anträge und Informationen zur Selbstsperre und zur Fremdsperre erhalten Sie hier oder in den Annahmestellen von LOTTO Bayern. Eine Annahmestelle in Ihrer Nähe finden Sie hier.